Der Kampfsport gehört zu den ältesten Sportarten der Welt und das Kämpfen war und ist ein wichtiger Teil unserer Natur. Die ersten Boxveranstaltungen gab es bereits vor über 5000 Jahren im alten Ägypten und bei den olympischen Spielen im alten Griechenland, waren Kampfsportarten, wie Boxen und Ringen, die ersten Disziplinen. Der Kampf und Aggressionen sind ein Teil des menschlichen Individuums. Weshalb sollte man also nicht einen Sport betreiben, in dem Aggressionen gezielt abgebaut werden und gelernt wird genau diese zu beherrschen.
Die Budo-Künste sehen die oberste Aufgabe nicht darin, den Gegner zu besiegen, sondern den eigenen Körper und Geist zu beherrschen. Ziel ist es, erfolgreich kämpfen zu lernen und sich gleichzeitig außerhalb des Rings in Zurückhaltung und Selbstbeherrschung zu üben. Das erlernte Wissen und die kämpferischen Fähigkeiten sollen nur dann genutzt werden, wenn man dazu gezwungen wird.
"Schlägertypen" haben in der Regel nicht die notwendige Disziplin und das Durchhaltevermögen für das harte Training. Kickboxer sind daher oft beherrschte, ausgeglichene und charakterstarke Menschen, die wissen, welche Verletzungsgefahren ihre Schläge und Tritte bergen. Der geschulte Kampfsportler wird also versuchen möglichen Konfrontationen aus dem Weg zu gehen und brenzligen Situationen gelassener zu begegnen. Sollte eine Konfrontation jedoch unumgänglich sein, so ist das Kickboxen auch hervorragend und sehr effektiv zur Selbstverteidigung geeignet.
Kickboxen ist mit Sicherheit eine der härtesten Kampfsportarten der Welt. Gerade deshalb sollten Fairness, Respekt, Disziplin und Gewaltprävention immer an oberster Stelle stehen. |